
Bei akutem Hörsturz zählt jede Stunde.
Ein Hörsturz tritt plötzlich und meist einseitig auf – oft begleitet von Tinnitus, Druckgefühl oder Schwindel. Er ist ein HNO-Notfall: Je früher die Behandlung beginnt, desto besser sind die Chancen auf vollständige Erholung.
Ein Hörsturz (medizinisch: idiopathischer sensorineuraler Hörverlust, SSNHL) ist eine plötzlich auftretende Hörminderung ohne erkennbare äußere Ursache. Betroffen ist meist nur ein Ohr. Häufig liegt eine Durchblutungsstörung im Innenohr zugrunde, durch die die empfindlichen Haarzellen nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden.
Die genaue Ursache lässt sich nur in einem Teil der Fälle eindeutig benennen. Als Auslöser gelten Durchblutungsstörungen der feinen Innenohr-Gefäße, virale Infekte, starker Stress, Lärmtrauma oder vorübergehende Gefäßverengungen. Gemeinsamer Nenner ist fast immer ein Sauerstoffmangel im Innenohr, der die Haarzellen schädigt.
Standard ist die Kortison-Therapie systemisch oder als intratympanale Injektion. Ergänzend wird die Hyperbare Sauerstofftherapie (HBO) eingesetzt: Unter erhöhtem Druck atmen Patientinnen und Patienten reinen Sauerstoff – so gelangt vielfach mehr Sauerstoff ins Innenohr und unterstützt die Regeneration der Haarzellen.
Die 2025 publizierte Meta-Analyse von Alter et al. (Laryngoscope) zeigt: Patienten mit HBO zusätzlich zur Standardmedikation erreichen mehr als doppelt so häufig eine Hörverbesserung wie unter alleiniger medikamentöser Therapie.
Das HBO-Zentrum Euregio Aachen ist auf die Behandlung von akutem Hörsturz und Tinnitus spezialisiert. Eine Sitzung dauert ca. 90 Minuten, üblich sind 10 bis 15 Behandlungen. Wir prüfen in einer ärztlichen Ersteinschätzung, ob die HBO-Therapie für Sie infrage kommt.
Ein Hörsturz ist ein plötzlich auftretender, meist einseitiger Hörverlust ohne erkennbare äußere Ursache. Er wird auch als sudden sensorineural hearing loss (SSNHL) bezeichnet und gilt als HNO-ärztlicher Notfall.
So früh wie möglich – idealerweise innerhalb der ersten Tage. Je früher die Therapie startet, desto höher sind die Chancen auf vollständige Erholung des Hörvermögens. Die HBO-Therapie zeigt besonders innerhalb der ersten Wochen, längstens 3–6 Monate nach dem Ereignis, gute Ergebnisse.
Plötzlicher einseitiger Hörverlust, dumpfes oder verzerrtes Hören, Druckgefühl im Ohr, Ohrgeräusche (Tinnitus), Schwindel und Schwierigkeiten beim Sprachverstehen.
Häufig liegen Durchblutungsstörungen im Innenohr, virale Infekte, Stress oder Lärmexposition zugrunde. Die exakte Ursache lässt sich nicht immer feststellen.
Sofort einen HNO-Arzt aufsuchen. Außerhalb der Sprechzeiten den ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117) oder im Notfall 112 wählen. Nicht abwarten – auch wenn die Symptome schwanken.
In einer Druckkammer atmen Sie unter erhöhtem Umgebungsdruck reinen Sauerstoff. Dadurch gelangt deutlich mehr Sauerstoff in das geschädigte Innenohr. Eine Sitzung dauert ca. 90 Minuten, üblich sind 10–15 Behandlungen.
Patientinnen und Patienten reisen aus einem Umkreis von rund 75 Kilometern zu uns nach Aachen. Eigene Seiten mit Anfahrt und FAQ gibt es u. a. für:
Begleitend zum Hörsturz tritt häufig Tinnitus auf.
Mehr zur HBO-Therapie bei TinnitusWir melden uns in der Regel innerhalb von 24h zurück.
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